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Was hat Zeitmanagement mit der inneren Uhr zu tun?

Von Gabriele Kaier, 24.08.2016, Lesezeit ca. 3 min.

Wer seinen Biorhythmus berücksichtigt, arbeitet in der Regel effizienter. Es wäre daher ideal, wenn man die Arbeit seinem Biorhythmus anpassen könnte.

Zeitmanagement der Leistungskurve anpassen

Studien belegen, wer seinen Chronorhythmus kennt und seine Arbeit danach strukturiert, kann seine Leistung, Kreativität und Produktivität deutlich verbessern (Mareike Wieth und Rose Zacks vom Department of Psychological Science, Albion College):

  • Aufgaben, die hohe Konzentration erfordern, sollten Sie möglichst in Leistungshoch-Phasen legen.
  • Weniger anspruchsvolle Aufgaben und Routineaufgaben können in Phasen mit flacheren Leistungskurven und Durchhängephasen bearbeitet werden.

Lerche oder Eule? Lernen Sie Ihre innere Uhr kennen.

Chronobiologen unterscheiden zwischen zwei klassischen Chronotypen: der Lerche, dem Frühaufsteher und der Eule, dem Langschläfer. Laut Studien von Chronobiologen ist der Typ genetisch festgelegt und die innere Uhr kann nicht verändert werden. Sprich weder durch Lichttherapie noch durch Melatonin-Gaben wird aus einem Langschläfer ein Frühaufsteher und umgekehrt. (Studie vom Chronobiologen Achim Kramer von der Berliner Charité)

  • Lerchen: Das sind die Frühaufsteher, die früh morgens aufstehen und sofort fit sind.
  • Eulen: Das sind die Langschläfer, die abends hell wach und konzentriert sind.

Lerche oder Eule – hier finden Sie einen kurzen Test: http://bit.ly/1j2RcEK

Für die meisten Menschen gilt folgender Leistungsverlauf:

Das Tagesleistungshoch liegt bei den meisten Menschen am Vormittag zwischen 10 und 12 Uhr. Am frühen Nachmittag, bis etwa 15 Uhr fällt die Leistung ab. Am späteren Nachmittag in der Zeit von 16 bis 20 Uhr steigt die Leistungsfähigkeit wieder leicht an. Danach kommt es zu einem kontinuierlichen Abfall, der Tiefpunkt ist nach Mitternacht erreicht.

Beobachten Sie Ihre Leistungskurven!

Um Ihren persönlichen Biorhythmus berücksichtigen zu können, sollten Sie am besten auf Ihre innere Uhr achten. Dazu beobachten Sie eine Woche lang ganz bewusst Ihre Tagesleistungskurve und machen Sie sich Notizen dazu: Zu welcher Tageszeit arbeiten Sie konzentrierter, zu welcher Zeit werden Sie müde und weniger leistungsfähig?

Sobald Sie Ihre Leistungskurve kennen, versuchen Sie diese mit Ihrer Arbeitsplanung – so weit das möglich ist – abzustimmen.

Ganz nach dem Motto: Riding the waves that are already out there instead of trying to create them yourself.

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