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Zeitwirtschaft

Definition: Was versteht man unter Zeitwirtschaft?

Die Zeitwirtschaft befasst sich mit der Planung aller im Unternehmen benötigten Zeitdaten. Das kann z.B. die zeitliche Planung von Tätigkeiten der Arbeitnehmer sein. Deswegen müssen Zeitdaten ermittelt und richtig genutzt werden. Zeitdaten richtig zu nutzen bedeutet, dass Start- und Endtermine, beispielsweise eines Fertigungsprozesses, geplant und kontrolliert werden müssen. Die Methoden der Zeitwirtschaft werden größtenteils in produzierenden Betrieben eingesetzt.



Was ist das Ziel der Zeitwirtschaft?

Das Ziel der Zeitwirtschaft ist im weiteren Sinne eine hohe Produktivität bzw. Wirtschaftlichkeit. Um dies zu erreichen, versucht die Zeitwirtschaft realistische Terminpläne für Projekte zu erstellen. Nur mithilfe einer exakten und realitätsnahen Terminierung kann eine hohe Wirtschaftlichkeit erreicht werden, denn Ressourcen und Kapazitäten werden optimal genutzt, ohne unter- oder überlastet zu werden.

Was sind die Aufgaben der Zeitwirtschaft?

Die Hauptaufgabe der Zeitwirtschaft ist es, eine Terminplanung für ein Projekt, einen Fertigungsablauf etc. zu erstellen. Dazu müssen zuerst Sollwerte definiert werden, beispielsweise für die Durchlaufzeit. Anhaltspunkte können bisherige Erfahrungen oder Aufzeichnungen aus der Vergangenheit bieten. Daraufhin müssen Ist-Werte erhoben und analysiert werden. Weichen diese von den Sollwerten ab, müssen alternative Vorgaben definiert werden als auch Maßnahmen, um die Terminplanung doch noch einzuhalten. Diese Maßnahmen müssen im nächsten Schritt umgesetzt und kontrolliert werden.

Besonders bei produzierenden Betrieben spielt die Zeitwirtschaft eine bedeutende Rolle. Hierbei spricht man oft von Kapazitätsplanungen, Kapazitätsabgleichen und Durchlaufterminierungen als die drei wichtigsten Aufgaben der Zeitwirtschaft.

Wie können Zeitdaten für die Zeitwirtschaft erhoben werden?

Um überhaupt eine Terminplanung oder ferner Zeitwirtschaft einsetzten zu können, müssen zuerst die Basisdaten erhoben werden. Das könnten beispielsweise Arbeitszeiten der Arbeitnehmer, Bearbeitungszeiten eines Fertigungsschrittes oder die gesamten Durchlaufzeiten aus der Vergangenheit sein. Die Durchlaufzeit beschreibt hierbei die Zeit die nötig ist, bis ein Produkt erstellt, ein Auftrag bearbeitet oder ein Projekt beendet wurde. Diese Zeitdaten sind notwendig, da aufgrund dieser realistische Sollvorgaben definiert werden können. Erheben kann man diese mittels einer Zeiterfassung. Dadurch können Arbeitszeiten der Mitarbeiter und die Arbeitsstunden, die für ein bestimmtes Projekt genutzt wurden, ermittelt werden. Eine Zeiterfassungssoftware ist anderen nicht-digitalen Zeiterfassungsmethoden überlegen, da die Zeiten automatisch erfasst und komfortabel abbruf- und auswertbar sind. Auch bei der kontinuierlichen Kontrolle der Ist-Zeiten bietet eine Software tagesaktuelle Werte.



Quellen:

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