Ressourcen > Lexikon > Insourcing

Insourcing

Definition: Was versteht man unter Insourcing?

Der Begriff Insourcing beschreibt die Wiedereingliederung von zuvor ausgelagerten Prozessen. Das kann ebenso als Backsourcing oder Wiedereinlagerung bezeichnet werden. Hierbei ist die Entscheidung essentiell, ob Prozesse extern oder intern erfolgen sollen. Diese Entscheidung unterliegt einer Vielzahl von unterschiedlichen Aspekten bzw. Vor- und Nachteilen der zwei Möglichkeiten. Das Gegenstück zu Insourcing wird als Outsourcing bezeichnet.



Welche Gründe für Insourcing gibt es?

Der Entscheidung, dass zuvor ausgelagerte Abteilungen oder Prozesse wieder inhouse erfolgen sollen, können eine Vielzahl von Motiven zugrunde liegen. Dazu zählt beispielsweise der Wunsch, dass die Abhängigkeit vom Auslagerungsunternehmen gesenkt werden soll. Andererseits können auch nicht erreichte Einsparungsziele durch Outsourcing zu Insourcing führen. Eventuell können ausgelagerte Prozesse auch zu einem Know-How Verlust führen. Dadurch entstehende Risiken können durch Insourcing abgewendet werden. Zudem kann es eine Ursache für Insourcing sein, wenn Qualitätsstandards von der Auslagerungsfirma nicht erreicht werden. Grundsätzlich kann jede Veränderung der Ausgangssituation dazu führen, dass Prozesse wieder eingegliedert werden.

Was muss bei Insourcing beachtet werden?

Bevor man eine Wiedereingliederung von Prozessen durchführt, sollte man sich einiger Aspekte des Insourcings bewusst sein. Beispielsweise ist der Vorgang mit einem erheblichen Kosten- und Zeitaufwand verbunden. Deshalb sollten die Auswirkungen und die erhofften Resultate des Insourcings sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Zusätzlich können die Vereinbarungen mit dem Dienstleister dem Vorhaben entgegenstehen. Denn möglicherweise wurde eine Mindestdauer festgelegt. Zudem sollte bereits bei der Durchführung des Outsourcings eine Vereinbarung mit dem externen Dienstleister getroffen werden, dass Hardware, Software und andere Vermögenswerte bei In- oder Backsourcing in das Unternehmen zurückzuführen sind.

Was sind die Vorteile bzw. Chancen von Insourcing?

Zu den Aspekten, die für Insourcing sprechen, gehören:

  • Rückgewinnung von Know-How
  • Absprachen mit dem Dienstleister werden hinfällig
  • Erhöhte Reaktionsfähigkeit auf Auftragsschwankungen
  • Möglichkeit von Qualitätsvorteilen
  • Leine Abhängigkeit vom Dienstleister

Welche Nachteile bzw. Risiken entstehen bei Insourcing?

Dem Insourcing stehen jedoch einige Nachteile entgegen:

  • Hoher Zeit- und Kostenaufwand
  • Neue Mitarbeiter verursachen höhere Personalkosten
  • Produktionsrisiko muss selbst getragen werden (bzgl. Schadensersatzansprüchen)
  • Meist keine Fokussierung auf Kernkompetenzen mehr

Was wäre ein Beispiel für Insourcing?

Ein beispielhaftes Szenario: Ein Modeunternehmen hat sich dazu entschieden, die Produktion in ein Niedriglohnland auszulagern. Damit erhoffte man sich eine Verbesserung der Kostensituation. Dabei stellte sich heraus, dass die hohen Transportkosten die kostengünstige Produktion ausgleichen und außerdem, dass die Qualitätsstandards nicht erreicht werden. Aus diesem Grund fiel der Beschluss, die Produktion wieder in das Unternehmen einzugliedern. Diesen Vorgang nennt man Insourcing.



Quellen:

Nützliche Tipps aus unserem Blog zur Online-Zeiterfassung

Perfekter Leistungsnachweis und Transparenz für die icm GmbH
Mehr lesen
Home-Office erfolgreich umsetzen mit der richtigen Zeiterfassung
Mehr lesen
Wir sind wie gewohnt für Sie erreichbar!
Mehr lesen
30 Tage kostenlos testen

Jetzt testen!

Probieren Sie TimeTac kostenlos aus

So einfach und unkompliziert kann Zeiterfassung und Urlaubsverwaltung sein. Testen Sie TimeTac jetzt 30 Tage unverbindlich und überzeugen Sie sich von den Vorteilen der modernen TimeTac Online-Zeiterfassung. Keine Kreditkarte notwendig! Der Testaccount endet automatisch.

30 Tage kostenlos testen