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Minijob

Definition: Was ist ein Minijob?

Ein Minijob beschreibt ein Beschäftigungsverhältnis, welches entweder einer kurzfristigen Beschäftigung entspricht oder geringfügig entlohnt wird. Diese Beschäftigungsart ist durch einen begrenzten Stundenausmaß oder einer begrenzter Dauer gekennzeichnet. Für einen Minijob gelten bestimmte Regelungen in Deutschland. In Österreich und der Schweiz wird eher der Begriff geringfügige Beschäftigung verwendet.

Wie hoch ist die Einkommensgrenze für Minijobber in Deutschland?

In Deutschland liegt die Einkommensgrenze für Minijobber bei 450 € pro Monat. Diese Grenze, auch Geringfügigkeitsgrenze, wurde in den letzten Jahren kontinuierlich angehoben.

Wie ist ein Minijobber versichert?

Bei einem Minijob hat der Arbeitnehmer zahlreiche Vorteile, denn er profitiert von einer Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall oder im Urlaub und hat Anspruch auf eine Unfallversicherung. Durch einen geringen Eigenbeitrag kann der Arbeitnehmer ebenso alle Leistungen der Rentenversicherung beanspruchen.

Gilt für Minijobs eine Pflicht zur Arbeitszeiterfassung?

Ja, der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, dass die Arbeitszeiten des Minijobbers aufgezeichnet werden. Diese Pflicht dient dazu, sicherzustellen, dass der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland nicht unterschritten wird. Ein Minijobber darf nämlich nicht weniger als 8,84 € pro Stunde verdienen. Die Aufzeichnungen müssen in Deutschland mindestens zwei Jahre aufbewahrt werden.

Diese Aufzeichnung von Arbeitszeiten wird einfacher, wenn eine Software zur Zeiterfassung verwendet werden. Diese Methode wird als benutzerfreundlicher, zeitsparender, exakter und nachvollziehbarer angesehen als andere Zeiterfassungsmethoden, wie z.B. handschriftliche Aufzeichnungen.


Quellen: