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Ein gutes Projektmanagement soll (muss!) unkompliziert sein

Von Gabriele Kaier, 12.01.2017, Lesezeit ca. 6 min.

“Das erste, was Sie über Projektmanagement wissen sollten: Es muss nicht kompliziert sein. Das was wirklich zählt, ist einfach und meist für jeden selbstverständlich,” so Keith Robinson, Creative Director eines Design-Unternehmens in Seattle. Seine jahrelange Erfahrung im Projektmanagement hat er in einer ganz simplen Anleitung zusammengefasst. Wir haben diesen Ansatz für Sie übersetzt und zusammengefasst. Er soll Ihnen helfen, Ihr Projektmanagement noch besser und einfacher zu machen.

Was passiert beim Projektmanagement? Einfach zusammengefasst: Eine meist komplexe Aufgabe wird in kleine Teile (Ziele, Aufgaben, …) herunter gebrochen. Der Projektmanager muss die Aufgaben delegieren, sicherstellen, dass diese in der geplanten Zeit, Qualität und mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal erledigt wird. Dazu gehören: Ein Plan, gute Teammitglieder, klare Anforderungen, proaktive Kommunikation, ein klarer zeitlicher Rahmen, Fixtermine, ein Budget uvm. Wichtig dabei ist: Nehmen Sie sich Zeit, die Projekte gut zu analysieren und zu planen.

1. Der Start von Projekten ist entscheidend

Die Initiierung von Projekten ist absolut erfolgskritisch. Es ist entscheidend, dass das Team die Aufgabenstellung und die Anforderungen (des Kunden) verstanden hat. Zu Beginn ist es wichtig, dass Sie so viel wie möglich Informationen sammeln, verteilen und analysieren. Die Liste kann von Projekt zu Projekt unterschiedlich sein.

Diese 7 Fragen sind für alle wesentlichen Projektbereiche relevant:

  1. Wo stehen wir?
  2. Warum macht das Projekt Sinn?
  3. Was soll erreicht werden?
  4. Wer ist beteiligt?
  5. Wie können die Ziele erreicht werden?
  6. Bis wann können die Meilensteine/Ziele erreicht werden?
  7. Wie hoch sind die Projektkosten?

2. Dokumentieren Sie Ihr Projekt transparent

Dokumentieren Sie die ursprünglichen Ziele, Anforderungen, den Projektumfang etc. klar, beispielsweise als Projektauftrag, Projektvertrag oder in einem Pflichtenheft. Lassen Sie sich als Projektleiter dieses Dokument vom Auftraggeber unbedingt schriftlich freigeben.

3. Stellen Sie einen Terminplan auf

Stellen Sie als Projektleiter zu Beginn des Projekts einen mehr oder weniger exakten Terminplan auf. Konzentrieren Sie sich dabei auf die wesentlichen Meilensteine. Die Details sollen dann Ihre Teammitglieder ausarbeiten, denn jeder arbeitet anders. Sie sollten jeden arbeiten lassen, wie er es gewohnt ist und nur eingreifen, wenn die Arbeitsweise nicht zum Erfolg führen wird. Das schafft Vertrauen und erleichtert die Kommunikation mit Ihrem Team.

2 wichtige Dinge, damit der Zeitplan eingehalten werden kann:

  • Besprechen Sie mit Ihrem Kunden, dass wichtige Meilenstein-Ergebnisse rechtzeitig freigegeben werden müssen, um den Terminplan halten zu können.
  • Deadlines sind keine “Richtlinien”, diese müssen IMMER eingehalten werden. Wenn sie nicht eingehalten werden können, informieren Sie rechtzeitig Ihren Kunden und analysieren Sie die Gründe, warum der Termin nicht eingehalten werden konnte.

4. Kommunizieren Sie regelmäßig und klar verständlich

Die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Projektmanagement ist eine unmissverständliche und kontinuierliche Kommunikation.

Wie Sie mit Ihrem Team kommunizieren sollten:

  • Geben Sie einmal in der Woche einen Statusbericht.
  • Gehen Sie sicher, dass jeder im Team zu jeder Zeit weiss, was er oder sie zu tun hat.
  • Seien Sie offen für kritische Fragen und Bedenken Ihrer Teammitglieder.
  • Nehmen Sie sich die Zeit, regelmäßig mit Ihrem Team zu kommunizieren.

Eine offene und ehrliche Kommunikation mit dem Auftraggeber bewirkt in der Regel Verständnis bei Schwierigkeiten, Vertuschen hingegen verschärft in der Regel die Schwierigkeiten. Eine kurze, wöchentliche Status-E-mail hält das Projekt auf Kurs.

5. Gehen Sie professionell mit Projektänderungen um

Auch wenn Sie noch so gut den Ablaufplan für Ihr Projekt entwickelt haben, jedes Projekt verändert sich während der Durchführung. Auch die Ziele, Anforderungen und Projektinhalte können sich ändern. Wichtig ist, dass Sie damit professionell umgehen und das ist nur möglich, wenn Sie die Grundlagen für Ihr Projekt gut im Vorfeld dokumentiert haben.

Wenn Ihr Kunde etwas möchte, dass Sie nicht im Projektauftrag definiert haben, prüfen Sie genau, welche Auswirkungen diese Änderungen auf das gesamte Projekt haben könnten. Und lassen Sie sich diese Projektänderungen unbedingt vom Kunden gegenzeichnen, das betrifft insbesondere Auswirkungen auf das Budget, die Termine oder die Qualität des Projekts.

6. Verwenden Sie Software-Tools als Unterstützung

Es gibt mittlerweile unzählige, mehr oder weniger gute Online-Tools, die Ihnen den Alltag als Projektmanager/in erheblich erleichtern können, nutzen Sie diese! Dazu gehören File-Sharing Dienste, Collaboration Tools wie Skype, Google Docs, E-mail und eine hochwertige Software zur Projektzeiterfassung. So planen und steuern Sie Ihr Projekt exakt und übersichtlich.

Mit dem Zeiterfassungssystem von TimeTac können Sie sicher gehen, dass Sie alle Ressourcen und das Projektziel immer im Blick behalten. Die Projektzeiterfassung von TimeTac bietet Ihnen außerdem zahlreiche Auswertungen, ermöglicht Ihnen eine korrekte Kundenabrechnung und liefert Ihnen einen exakten Leistungsnachweis für Ihre Auftraggeber. Testen Sie TimeTac jetzt 30 Tage kostenlos.

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