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So wappnen Sie Ihr Unternehmen für die Zukunft

Von Gabriele Kaier, 07.08.2019, Lesezeit ca. 4 min.

Die Zukunft kommt in großen, immer schneller werdenden Schritten auf uns zu. Das verunsichert Unternehmen, denn laut Business Coaches Anne M. Schüller und Alex T. Steffen werden sich die Innovationen überschlagen und das zukünftige Unternehmensumfeld bestimmen. Diese Umbrüche erfordern eine rasche und agile Reaktion seitens der Organisation, um keine Überholmanöver anderer Unternehmen zuzulassen. Doch wie kann sich ein Unternehmen auf diese Umbrüche vorbereiten? Anne M. Schüller und Alex T. Steffen haben zu diesem Thema das Buch “Die Orbit Organisation” geschrieben. Wir verlosen zwei Bücher der beiden Coaches, alle Infos zum Gewinnspiel finden Sie in diesem Beitrag.

Das Orbit-Modell

Was zeichnet veraltete Organisationsstrukturen aus?

Unternehmen von heute sind auf Produktivität ausgerichtet und folgen vorab definierten, als effizient erwiesenen Prozessen. Diese starre Ausrichtung verhindert jedoch eine flexible Anpassung an kurzfristige Änderungen des Unternehmensumfeldes. Für das digitale Zeitalter also nicht ideal. Auch eine traditionelle, steile Hierarchie teilt Mitarbeiter, Abteilungsleiter und Geschäftsführung in fiktive Schichten ein. Das erschwert häufig die effiziente und kollegiale Zusammenarbeit. Zusätzlich leben heutige Unternehmen oft eine strenge Wettbewerbskultur. Dabei finden sich in einem innovativen und agilen Unternehmensumfeld nicht nur Konkurrenten, sondern auch mögliche Partner.

Wie schafft ein Unternehmen den Übergang zu einer zeitgerechten Struktur?

Anne M. Schüller entwickelte gemeinsam mit Alex T. Steffen ein Organisationsmodell namens Orbit-Modell, welches den Anforderungen der digitalen Zukunft gerecht wird. In einem ersten Schritt muss das Unternehmen akzeptieren, dass die Struktur von Grund auf erneuert werden muss. Das ist für viele zwar undenkbar, aber vereinzelte Maßnahmen, das Unternehmen agiler und flexibler zu gestalten, haben keine nachhaltige Wirkung. Im nächsten Schritt ist es wichtig, den richtigen Fokus zu setzen. Der Kunde muss beim Modell der Businesscoaches im Zentrum stehen. Alle personellen Ressourcen arbeiten miteinander und auf demselben Level auf ein gemeinsames Ziel hin, nämlich den Kunden zufrieden zu stellen. Die Lösung sei hier eine flache Hierarchie und eine wertschätzende Umgangsweise zwischen Mitarbeitern. Das innovative Unternehmen schöpft Potenziale für Partnerschaften zur Gänze aus und bewegt sich von der Wettbewerbs- zu einer Kollaborationskultur. Schüller und Steffen beschreiben in Ihrem Buch insgesamt 9 Schritte, mit welchen Unternehmen den Übergang zum Orbit-Modell meistern.

Wie sieht das Orbit-Modell aus?

Das Orbit-Modell ist ein zirkuläres Modell. Im Gegensatz zu traditionellen, pyramidalen Modellen, ist ein zirkuläres dynamisch und passt sich Veränderungen flexibel an. Das Zentrum des Modells nimmt der Purpose ein. Darunter versteht man die Vision oder das übergeordnete Ziel eines Unternehmens. Dieser wird vom Kunden umkreist. Somit ist auch dieser ein zentraler Aspekt der Organisation. Der Ring um den Kunden wird in drei Teile geteilt: Mitarbeiter, Führungskräfte und Partner. Diese agieren gleichrangig und arbeiten kollegial zusammen mit dem gemeinsamen Ziel des Kundenwohls. Brückenbauer ebenen die Übergänge zwischen den einzelnen Bereichen des Orbit-Modells und ermöglichen eine durchgängige Kommunikation. Die Geschäftsführung umschließt das gesamte Konstrukt und hält es zusammen. Im Gegensatz zu traditionellen Modellen, befindet sich die Geschäftsführung nicht mehr an der Spitze der Organisation, denn sie fungiert zusätzlich als Brückenbauer für das gesamte Unternehmen nach außen.

Das Orbit-Modell

Fazit

Es ist ungewiss was die Zukunft bringt, doch eines ist sicher: Sie bringt Veränderung. Nicht alle Unternehmen sind solchen Veränderungen gewappnet. Um agiler und flexibler reagieren zu können, empfehlen Businesscoaches Anne M. Schüller und Alex T. Steffen eine Neugestaltung der Organisationsstruktur. Dabei entwickelten sie das Orbit-Modell, welches den Kunden in das Zentrum der Organisation rückt und Mitarbeiter, Partner und Führungskräfte auf eine gleichrangige Stufe stellt. Mithilfe von Brückenbauern funktioniert die Kommunikation zwischen sämtlichen Bereichen des Orbit-Modells reibungslos. Laut Anne M. Schüller und Alex T. Steffen hat das Modell positive Auswirkungen auf alle Unternehmensbereiche und ermöglicht es dem Unternehmen agil und flexibel auf Veränderungen reagieren zu können.

© Bilder und Grafiken: Anne M. Schüller und Alex T. Steffen
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