Schmerzender Nacken, schwere Beine, überanstrengte Augen? Dann kann es sein, dass Ihr Arbeitsplatz nicht optimal gestaltet ist. Wir verraten Ihnen in unserer Serie, wie Ihr Büro zum ergonomischen Mekka wird. Teil 1: Richtig sitzen!

Büroangestellte verbringen während Ihres Berufslebens rund 80.000 Stunden im Büro – 85 % davon sitzend. Die meisten sitzen dabei beinahe regungslos bzw. einseitig vor dem Computer. Die Folgen: Rückenschmerzen und Verspannungen. In Amerika werden immer mehr Stimmen laut, die warnen: “Sitting is killing you!” Der Trend in Übersee geht klar zu Stehtischen. Wenn Ihnen diese Art von Arbeitsplatz zu ausgefallen ist, dann haben wir hier 3 Tipps für Sie, mit denen Sie auch im Sitzen Ihren Körper schonen können.

1) Bleiben Sie dynamisch.

Variieren Sie Ihre Körperhaltung im Verlauf des Tages und vollziehen Sie mindestens zwei bis drei Haltungswechsel pro Stunde. Dabei können Sie sich z.B. nach vorne oder hinten lehnen, mal aufrecht oder wieder in den Stuhl gelehnt sitzen. Somit wird das muskuläre Ungleichgewicht ausgeglichen und Ihr Rücken entlastet.

2) Wählen Sie den richtigen Stuhl.

Da Sie wahrscheinlich den größten Teil Ihrer Arbeitszeit in Ihrem Bürosessel verbringen, sollten Sie ihn sorgfältig auswählen. Ein ideal ergonomisch geformter Bürostuhl hat Armlehnen, eine anatomisch geformte Rückenlehne, die beim Zurücklehen nachgibt und nicht zu leichtgängige Rollen.Auf der Website des Ergonomie-Katalogs können Sie sich einen Überblick über die unterschiedlichen Anbieter und Modelle von ergonomischen Bürostühlen machen und entscheiden, welcher der Richtige für Sie ist.

3) 90 Grad sind optimal.

Um eine gute Durchblutung der Beine gewährleisten zu können, sollten Sie die Sitzhöhe so wählen, dass die Oberschenkel nicht abgequetscht werden und Ihre Füße den Boden berühren. Idealerweise stehen die Ober- und Unterschenkel in einem 90-Grad-Winkel zueinander.