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Home Office im Unternehmen erfolgreich umsetzen

Von Gabriele Kaier, 10.04.2017, Lesezeit ca. 6 min.

Für das Arbeiten im Home Office ist es wichtig, dass klare Vereinbarungen getroffen werden. Nur wenn die Erwartungen und Rahmenbedingungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer eindeutig formuliert und geklärt sind, kann diese Variante für beide Seiten gewinnbringend verlaufen. Wenn feste Zeiten im Home Office vorgesehen sind, beugen klare Vereinbarungen beispielsweise zum zeitlichen Umfang, zur Erreichbarkeit am heimischen Arbeitsplatz oder zur Dokumentationspflicht seitens des Mitarbeiters, Konflikten vor. Erfahren Sie, wie Sie sich als Arbeitgeber rechtlich absichern und wie Ihre Mitarbeiter im Home Office produktiv arbeiten.

Definieren Sie Regeln für Nutzung und Umsetzung

Stellen Sie die Nutzung frei

Wenn sich die Aufgabe für Home Office grundsätzlich eignet, lassen Sie den Mitarbeiter entscheiden, ob er dieses Angebot nutzen möchte oder nicht. Nicht jeder Mitarbeiter eignet sich für das Arbeiten im Home Office. Sie sollten aufgrund der Stärken oder Arbeitsweisen eines Mitarbeiters die Eignung entscheiden. Grundsätzlich gibt es in Deutschland und Österreich keinen Rechtsanspruch auf Home Office seitens des Mitarbeiters. Allerdings reicht Ihr Weisungsrecht auch nicht so weit, dass Sie einseitig und ohne Zustimmung des Mitarbeiters auf Home Office bestehen können. Dieses bedarf regelmäßig des Einvernehmens zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter.

Messen Sie die Mitarbeiterleistung

Führungskräfte haben bei Mitarbeitern, die physisch präsent sind eher das Gefühl Leistung aktiv beobachten zu können und Fortschritte beurteilen zu können, beziehungsweise näher am Mitarbeiter zu sein als bei Mitarbeitern, die nicht vor Ort arbeiten. Diese Art von Informationen muss nun bei mobil-flexibler Arbeit auf eine andere Art und Weise eingeholt werden. Neben dem Erfassen der Arbeitszeit, das ein Instrument der Inputmessung darstellt, ist wohl die größte Herausforderung für Führungskräfte den Mitarbeitern auch in ihrem Leistungswillen zu vertrauen. Zur veränderten Leistungsmessung finden Sie hier einen interessanten Beitrag.

Vernachlässigen Sie nicht die Führung

Auch wenn Ihr Mitarbeiter nicht permanent anwesend ist, braucht dieser Führung. Gerade im Home Office benötigt der Mitarbeiter noch regelmäßiger Feedback als ein Mitarbeiter, der vor Ort ist. Zeigen Sie ehrliches Interesse an Ihrem Mitarbeiter, bewerten Sie diesen regelmäßig und sprechen Sie über seine persönliche Weiterentwicklung. So binden Sie den Mitarbeiter trotz Distanz ans Unternehmen.

Schaffen Sie neue Meetingkulturen

Schwierige Terminabstimmungen oder ungenügende Kommunikationswege sorgen für Reibung. Schaffen Sie Status-Meetings oder führen Sie Präsenztage ein, damit sich alle Beteiligten über Projektstand, Ideen, Aufgaben und frühzeitig über mögliche Schwächen austauschen können.

Prüfen Sie die Vereinbarkeit mit Ihrer Unternehmenskultur

Unternehmenskultur und flexible Arbeitsmodelle müssen einander angepasst werden. In einem Unternehmen in dem beispielsweise Kontrollzwang herrscht, werden Home Office und mobiles Arbeiten nicht zum Erfolg führen.

Sichern Sie einen umfassenden Zugang zum Unternehmen

Bei permanenter Telearbeit müssen Sie den Kontakt und die Information über betriebliche Geschehnisse sicherstellen. Der Mitarbeiter darf nicht isoliert sein. Diese Verpflichtung finden Sie in der Europäischen Rahmenvereinbarung über Telearbeit sowie in der allgemeinen Fürsorgepflicht als Arbeitgeber.

Was Sie bei der Einführung von Home Office beachten müssen

Arbeitszeitgesetz und Dokumentationspflicht

Grundsätzlich gelten beim Arbeitsplatz im Home Office die gleichen Regeln wie bei der Arbeit im Betrieb. Auch hier gilt das Arbeitszeitgesetz und Sie als Arbeitgeber müssen auch sämtlichen Dokumentationspflichten zur Arbeitszeit nachkommen. Am besten eignet sich hierfür eine Zeiterfassung online wie beispielsweise von TimeTac.

Daten- und Arbeitsschutz

Daten- und Arbeitsschutz ziehen bei diesem Arbeitszeitmodell größere Anstrengungen für den Arbeitgeber nach sich und sollten unbedingt rechtlich abgesichert werden. Hier erhalten Sie einen groben Überblick zum Thema Datenschutz bei der Arbeit zu Hause und zu Arbeitsschutz/Arbeitssicherheit.

Technische Voraussetzungen

Aber auch die technischen Voraussetzungen sollten Sie klären. Hier finden Sie eine Checkliste, was Sie beim Telearbeitsplatz berücksichtigen sollten.

Den Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern ist ein klarer Wettbewerbsvorteil für Sie als Arbeitgeber. Beim Abschluss einer Home Office-Vereinbarung sollten Sie jedoch einige rechtliche und steuerliche Fragestellungen berücksichtigen, um zukünftige Streitigkeiten zu vermeiden.

Ein webbasiertes Zeiterfassungssystem wie TimeTac ist orts- und zeitunabhängig und unterstützt Sie perfekt für die Zeit- und Leistungserfassung flexibler Arbeitsformen und die Zusammenarbeit verteilter Teams. Sie können sicher gehen, dass Ihr Mitarbeiter im Home Office die gesetzlichen Arbeits- und Ruhezeiten einhält und haben etwaige Mehr- und Überstunden und alle Vereinbarungen perfekt unter Kontrolle. Sie haben überdies immer zentral den Überblick, woran Ihr Mitarbeiter gerade arbeitet. Überzeugen Sie sich gleich selbst von den Vorteilen einer professionellen Zeiterfassung für Ihr Unternehmen und testen Sie TimeTac hier jetzt kostenlos.

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