Home > Ressourcen > Blog > Wie managt man Mitarbeiter in Heimarbeit?

Wie managt man Mitarbeiter in Heimarbeit?

Von Gabriele Kaier, 22.05.2017, Lesezeit ca. 6 min.

In Heimarbeit arbeiten nur 12 Prozent aller angestellten Mitarbeiter in Deutschland. Möglich wäre dies jedoch theoretisch bei 40 Prozent der Arbeitsplätze. Der Wunsch zu Hause zu arbeiten, scheitert in den meisten Fällen seitens der Arbeitgeber. Viele Manager vertrauen Ihren Mitarbeitern nicht, dass sie zu Hause wirklich arbeiten. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie man als Führungskraft nicht anwesende Mitarbeiter führen kann.

Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) arbeiten in Deutschland deutlich weniger Personen in Heimarbeit als im EU-Durchschnitt, hinter den Ländern wie Frankreich, dem Vereinigten Königreich oder den skandinavischen Ländern.

Nur 12 Prozent aller angestellten Mitarbeiter in Deutschland arbeiten überwiegend oder gelegentlich von zu Hause aus. Möglich wäre dies jedoch theoretisch bei 40 Prozent der Arbeitsplätze. Der Wunsch im Home Office zu arbeiten, scheitert in den meisten Fällen seitens der Arbeitgeber. Würden diese umdenken, könnte der Anteil der Heimarbeiter auf über 30 Prozent ansteigen.

Vor allem gut qualifizierte, vollzeitbeschäftigte Arbeitskräfte sind an Heimarbeit interessiert. Ihnen geht es aber nicht nur um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, auch Singles möchten ähnlich häufig zu Hause arbeiten wie Alleinerziehende. Das Hauptmotiv ist der Wunsch nach mehr zeitlicher Autonomie.

Laut karriere.at gibt es in Österreich über 2 Mio. Familien mit Kindern, wo ein Elternteil beruflich zurückstecken muss. Viele arbeiten Teilzeit und würden lieber mehr und von zuhause aus arbeiten. Aber das betrifft nicht nur das Thema “Familie”, auch das Thema “Pflege” wird in den nächsten Jahrzehnten noch an Bedeutung gewinnen.

Die Heimarbeit und ihre Vorteile

Im Home Office zu arbeiten, bietet aber nicht nur eine bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit für Mitarbeiter, was sich auch wiederum direkt attraktiv auf die Mitarbeiterbindung und -loyalität für Unternehmen auswirkt. Heimarbeiter sind laut Studien auch produktiver und zufriedener als andere Arbeitskräfte. Und das obwohl diese oft auf weit überdurchschnittlich lange Arbeitszeiten kommen und nicht selten unbezahlte Mehrarbeit leisten.

Wegfall des Pendelns

Ein großer Vorteil von Heimarbeit ist die Zeitersparnis durch das Wegfallen des Pendelns. Das bedeutet einen Gewinn an Lebensqualität und 1 bis 2 Stunden Freizeit pro Tag für Ihre Mitarbeiter.

Keine Ablenkungen

Büroumgebungen, gerade Großraumbüros, können sehr ablenken. In privaten Büros wird man nicht von Kollegen abgelenkt oder unterbrochen, es gibt keine spontanen Meetings, keinen störenden Lärmpegel. In Heimarbiet fällt es einem viel leichter sich auf die Arbeit zu konzentrieren.

Die ideale Arbeitsumgebung

Heimarbeit gibt Mitarbeitern die Möglichkeit sich den Arbeitsplatz nach individuellen Bedürfnissen zu gestalten, um sich bestmöglich konzentrieren zu können.

Mehr Produktivität durch besseres Management

Viele Manager vertrauen Ihren Mitarbeitern nicht, dass sie zu Hause wirklich arbeiten. Sie können sich nicht vorstellen, dass ein Arbeiten ohne physische Anwesenheit produktiv ist. Nach den Autoren des Buches “Arbeitskultur 2020”, Michael Bartz und Thomas Schmutzer, führen 70-80% der Führungskräfte noch eine verhaltensorientierte Kontrolle durch. Das heißt, dass die Leistung und Leistungsfähigkeit überwiegend nach beobachtbaren Verhaltensweisen und nicht an der Erreichung klar messbarer Ziele festgemacht wird.

Wie kann man als Manager Mitarbeiter in Heimarbeit führen?

Setzen Sie Ziele

Nach Michael Bartz müssten Unternehmen, die auf neue Arbeitsformen setzen, sicherstellen, dass sie über Ziele führen – dem sogenannten Management by Objectives. Dazu sei es notwendig, die Führungskräfte zu qualifizieren und entsprechende Prozesse zu etablieren. Sowohl die Führungskräfte als auch die Mitarbeiter müssten mit den Werkzeugen wie Zielvereinbarung, One-to-One und andere Review-Meetings, Mitarbeiterbeurteilung auf Basis von Zielvereinbarung und Potentialabschätzung vertraut gemacht werden. Viele dieser Werkzeuge würden laut Bartz bereits in Unternehmen existieren, hätten jedoch noch nicht den Stellenwert, der ihnen in den neuen Arbeitswelten, wie in der Heimarbeit zukommen müsse.

Erfassen Sie die Arbeitszeit zu Hause

Um einen Einblick in den Arbeitstag Ihres Mitarbeiters in Heimarbeit zu bekommen, kann Sie ein webbasiertes Zeiterfassungssystem perfekt unterstützen. Der Mitarbeiter kann seine Zeit in unterschiedlichen Tätigkeiten und Projekten aufteilen. So haben Sie einen Überblick woran der Mitarbeiter in heimarbeit gerade arbeitet beziehungsweise Sie können analysieren, auf welche Tätigkeiten sich die Arbeitszeit verteilt. Und überdies hilft die Zeiterfassung in Heimarbeit auch noch beim Setzen von Prioritäten.

Mit der webbasierten Software zur Arbeitszeiterfassung und Projektzeiterfassung von TimeTac wird es Ihnen leicht gemacht immer über Ihre Mitarbeiter in Heimarbeit am Laufenden zu sein. Sie können in Echtzeit verfolgen für welche Aufgaben und Projekte die Arbeitszeit erfasst wird. Und zusätzlich können Sie mit wenigen Klicks Statistiken und Auswertungen generieren um die Zeit und Produktivität Ihrer Projekte und Mitarbeiter im Blick zu behalten.

TimeTac entwickelt und vertreibt webbasierte und mobile Zeiterfassungssysteme. Das Angebot umfasst markterprobte und optimal anpassbare Lösungen für die Arbeitszeiterfassung, Projektzeiterfassung, Urlaubsverwaltung und Personaleinsatzplanung. Hier können Sie jetzt gleich TimeTac kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

30 Tage kostenlos testen

Jetzt testen!

Probieren Sie TimeTac kostenlos aus

So einfach und unkompliziert kann Zeiterfassung und Urlaubsverwaltung sein. Testen Sie TimeTac jetzt 30 Tage unverbindlich und überzeugen Sie sich von den Vorteilen der modernen TimeTac Online-Zeiterfassung. Keine Kreditkarte notwendig! Der Testaccount endet automatisch.

30 Tage kostenlos testen