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Hektische Vorweihnachtszeit: 4 Tipps um Stress zu vermeiden

Von Gabriele Kaier, 24.11.2016, Lesezeit ca. 3 min.

Bei vielen Menschen wächst der Druck gerade vor Weihnachten stark an. Im Job muss nochmals richtig Gas gegeben werden, der Jahresabschluss steht vor der Tür und Vorbereitungen für das kommende Jahr müssen getroffen werden. Geschenke kaufen, Wohnung dekorieren, mit Freunden am Weihnachtsmarkt treffen, Verwandte besuchen und so weiter und so weiter. Lesen Sie wie Sie diese hektische Zeit vor Weihnachten am besten überstehen:

Immer mehr Menschen sehnen sich nach Ruhe, Stille und Innehalten in der Vorweihnachtszeit. Aber ⅔ der befragten Deutschen und mehr als die Hälfte der Österreicher fühlen sich gestresst und unter Druck. Einer der Hauptfaktoren ist Zeitdruck.

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Neurologe und Burn-out-Spezialist Univ.-Prof. Wolfgang Lalouschek, Leiter des Gesundheitszentrums The Tree in Wien, sieht den Advent als Stressfalle, da eine kollektive Beschleunigung entsteht. Wenn unser Gehirn viele hektische Menschen wahrnimmt, werden wir unbewusst ebenso hektisch.

4 Stressfaktoren und wie Sie diese erfolgreich vermeiden können

1. Befreien Sie sich vom Perfektionismus

Lösen Sie sich von selbst auferlegten und Stress verschärfenden Denkmustern: Machen Sie sich bewusst, dass es vollkommen okay ist, wenn man nicht alles perfekt macht. Die Wohnung muss nicht perfekt geputzt und dekoriert sein und man muss nicht den Wettstreit um das beste und originellste Geschenk mitmachen.

Wenden Sie die 80/20-Regel an: 20 Prozent der wichtigsten Dinge zu erledigen, führt zu 80 Prozent der maximalen Zufriedenheit. Die übrigen 80 Prozent an Erledigungen führen nur mehr zu 20% mehr Zufriedenheit.

2. Verlieren Sie sich nicht im Detail

Überlegen Sie, welche Dinge wirklich wichtig sind und verlieren Sie sich nicht in vielen kleinen Dingen. Ein gutes Hilfsmittel ist eine Prioritätenliste mit Bewertungen – 5 Punkte für wichtige Dinge, einen Punkt für Unwichtiges.

3. Verschieben Sie einige Termine auf nächstes Jahr

In der Weihnachtszeit nehmen die Einladungen und Termine überhand: Weihnachtsfeier der Firma, Weihnachtsparty im Verein, Adventmarkt gehen mit Freunden, gemeinsam Kekse backen und so weiter. Verschieben Sie Termine, die auch im nächsten Jahr noch möglich sind am besten auf nächstes Jahr.

4. Planen Sie eine Auszeit ein

“Gerade in der lichtarmen Zeit hat der Organismus ein verstärktes Ruhebedürfnis, die Adventhektik richtet sich völlig gegen das Bedürfnis des Körpers”, so Prof. Lalouschek.

Um etwas Balance ins Leben zu bringen, benötigt man laut Arbeitsexpertin Daniela Reiter nur 15 Minuten Zeit. Nehmen Sie sich täglich eine Viertelstunde Zeit für das eigene Wohlbefinden. Alleine die Tatsache, etwas bewusst für sich zu tun, löst in Kopf und Bewusstsein viel aus.

Laut einer Gfk-Umfrage verwendet ein Viertel der Österreicher für den Weihnachtseinkauf mehr als fünf Tage, ein Drittel benötigt dafür zwei bis drei Tage und nur elf Prozent vermeiden diesen Weihnachtsstress und kaufen gar nichts. Der Rest benötigt vier bis fünf Tage oder kauft alles an einem Tag.

Ziehen Sie rechtzeitig die Notbremse um das sogenannte Weihnachts-Burn-Out zu vermeiden. Hören Sie in sich hinein um nicht auf den Mainstream des Geschenkewahns hereinzufallen und versuchen Sie die Zeit vor und um Weihnachten möglichst gelassen zu verbringen.

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